Verzögerung durch Kran

Eigentlich kann der große Kran schon seit einer Woche abgebaut werden. Aber dazu muss die Burgstraße für einen Tag gesperrt werden. Das ist ein Verwaltungsakt und darum geht nicht so schnell. Weil doch die Zufahrt zum Kohlmarkt und zur Oberengengasse gewährleistet werden muß. Mal für einen Tag über den Nicolaiplatz zum Kohlmarkt zu fahren, wäre natürlich zu einfach. Deswegen muß der Verkehr für einen Tag über den Liebfrauenkirchhof, zwischen Gemeindehaus und Kirche geleitet werden. Da lagert viel Baumaterial, das muß erst weggeräumt werden. Und dann muß dort die Gasleitung verlegt werden. Deswegen kann aber das Gerüst am Neubau nicht aufgestellt werden, denn dann wäre die Straße zu eng.

Ohne Gerüst kann das Dach auf den Neubau noch nicht angefangen werden. Das hat zur Folge, daß auch die Anschlüsse an das Lüftungs- und Heizgerät noch nicht gemacht werden können, weil das Gerät ja nicht naß werden darf. Nun hat das Heizgerät auch noch keine Gasleitung, und ohne Gasleitung keine Heizung... Um die zu verlegen, muß die Burgstraße „durchbohrt“ werden. Nein, halbseitig aufreißen geht nicht. Es muß „durchörtert“ werden. Ja,und dazu braucht man ein Kopfloch, in dem die Bohrung beginnt. Und das liegt genau dort, wo jetzt noch die Grundplatte für den Kran ist. Die muß also auch erst noch weg. Natürlich erst dann, wenn der Kran weg ist. Und der Kran… siehe oben. — Aber nächste Woche wird das alles laufen.

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