Das Dach befindet sich im Endspurt

Die Dachabdichtung beschäftigt die Zimmerleute und die Dachdecker. Alle Schäden sind beseitigt, die Dachfläche wird abgebrettert, dann isoliert und die Isolierung ist sogar kurzfristig wasserdicht (also für 2-3 Monate), bevor die Ziegel oben drauf kommen. Zwischendurch müssen noch einige Lüftungsgeräte ins Dach eingebaut werden, die man später nur noch mit viel Mühe einbauen könnte.


Inzwischen befassen sich die Zimmerleute im Erdgeschoß mit den Wänden: die Emporen werden verstärkt, die Bühnenrückwand und die Rückwand der Zuschauergarderoben dienen auch als Stabilisierung der Emporen. Dadurch werden die alten Stützen entlastet – falls doch mal eine höhere Belastung der Emporen entsteht. Auf der Empore unter der Orgel wird jetzt der Fußboden verlegt, um dann die Schallisolierung und die Hydraulik für die Orgelabsenkung anbringen zu können. Die Elektriker sind ebenfalls gefragt: Zunächst können sie die Leitungn im Dach verlegen. Die Südseite ist noch offen, also ist es hell auf dem Boden und da arbeitet es sich natürlich leichter. Inzwischen wird der ganze Innenputz abgeschlagen, dann müssen die Elektriker alle Leitungen an den Wänden verlegen, bevor nach kurzer Zeit neu geputzt wird. Damit sind die Wände dann ganz fertig, denn der Putz hat bereits die richtige Farbe. Hoffentlich wird keine Leitung vergessen...


Die Bauarbeiter im Anbau sind besonders im Stress: bereits morgen soll die Decke betoniert werden, weil in der nächsten Woche schon das Lüftungsgerät und der Heizungsofen geliefert werden. Beide werden gleich vom LKW direkt auf die Decke gestellt und sofort folgt der Zimmermann, der das Dach auf den Anbau zimmert. Dann stehen die Geräte trocken und können angeschlossen werden. Schließlich soll Anfang Dezember bereits geheizt werden. Wenn auch der ganze Anbau voller Stützen steht: Jetzt kann man den Raum für den Eingang erstmals ahnen...

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