Eine Tür für die Arbeiter

Auf dem Gerüst steht eine kleine Kabine mit einer Tür auf jeder Seite, die für die Reinigung der Arbeiter bei der Entsorgung des stark belasteten Materials eines alten Dachs zwischen dem Kirchendach und dem Turm diente. Das war alte Teerpappe, die bei irgendeiner Reparatur in den letzten 100 Jahren einfach überbaut wurde. Nun mußten alle Arbeiter besonders geschützt werden, sie mußten Schutzanzüge und Atemmasken tragen, sich vor und nach der Tätigkeit mit dem belasteten Material umziehen und dafür sorgen, daß niemald damit in Brührung kam. Auch diese Schadstoff-Stelle haben wir beseitigt, weil man kaum ein neues Dach herstellen konnte, wenn diese ständig gefährliche Dachdeckung erhalten geblieben wäre.

Nun müssen wir uns nur noch über den Bereich zwischen Kirchendach und Turm Gedanken machen. Das ist eine besondere Stelle. Die Kirche stand ja 1891 schon 130 Jahre ohne den großen Turm da. Er wurde mit einem kleinen Abstand einfach davor gestellt. Aber dort, wo das alte Walmdach auf den Kirchturm trifft, ist eine gefährliche Stelle. Da kann sich Schnee und Wasser sammeln und ins Holz sickern. Drum wurde ein zusätzliches Dach konstruiert, das aber die Problematik bisher nur unvollkommen löst....Wir werden sicher mit Hilfe der Fachleute eine gute Lösung für das Problem finden, das seit Bau des Kirchturms besteht.

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