Grundsteinlegung des Anbaus

14. Juli

Wir legten am Dienstag feierlich den Grundstein für den Anbau aber symbolisch natürlich für das ganze Bauvorhaben. Die Werkstätten für Denkmalpflege haben eine schöne Röhre es ist ein Dachrinnen-Fallrohr aus Kupfer  als Kassette hergestellt und zugelötet. Drin sind Pläne für den Umbau, Konzepte der Konzertkirche, ein Heft als Kunstführer durch die alte Liebfrauenkirche, einige Geldmünzen, Zeitungen, und Dokumente aus der Stadt und vom Kammerorchester. Man kann gespannt sein, was davon in 100, 200 oder 500 Jahren noch vorhanden ist, wenn die Kassette wiedergefunden und geöffnet wird, wie das ja mit Turmknöpfen oder Pharaonengräbern auch aller paar Jahrhunderte gemacht wird.

Na, wir werden es ja wohl nicht mehr erleben. Jetzt legen wir die Dinge erstmal für ein paar Jahrhunderte in die Fundamente der Kirche, sind uns der Bedeutung dieser Handlung weit über unsere Lebenszeit hinaus bewußt und wir sind entsprechend feierlich gestimmt. Wegen der Corona-Beschränkungen gab es kein ganz großes Fest, nur einige Getränke ohne Alkohol; schließlich drängeln die Bauarbeiter, sie hätten doch noch sehr viel zu tun... Tatsächlich haben die Tiefbauer jede Menge Fummelei, alle Auslässe müssen eingeschalt werden, (Heizungsrohre, Abwasserrohre, Wasserrohre...) auch der Abstand zu den Aussenwänden, die Fundamente für die Zwischenwände, damit die Betonplatte für den Fußboden richtig gegossen wird. Nächste Woche wird es soweit sein.

 

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