Erste Schicht des Fußbodens

Die erste Schicht des Fubodens kann eingebracht werden. Nachdem alle Aussparungen (hoffentlich haben wir keine vergessen...) eingeschalt wurden, wird die ganze Fläche mit Folie abgedeckt. Das ist nötig, damit der Beton nicht zu schnell trocknet. Darunter ist ja Sand, der alle Feuchtigkeit sofort herausziehen würde, dann wird der Beton nicht richtig fest. Nun gibts dann die sogenannte Sauberkeitsschicht, darauf kommen die Stahlprofile als Bewehrung und dann wird die Bodenplatte gegossen. „So viele gebogene Eisenstücke“, stöhnte der Polier, „die müssen wir jetzt alle einbauen...- Ist ja doch noch `ne Menge Arbeit“. Stimmt. Der Fußboden wird dann eine tragende Schicht, man kann die ganzen Einbauten draufstellen. Und so einfach wieder rausnehmen geht auch nicht, also wenn die Archäologen in 500 Jahren wieder graben wollen, dann ist zunächst Eisen im Weg...

Hier kann man die nächsten Schritte ahnen. Wenn man genau hinschaut, erkennt man die zugemauerten Fenster des alten Kirchenbaus, vor die 1889 der neue Turm gebaut wurde. Auf der rechten Seite gibt es einen kleinen schrägen Durchgang in den Turmeingang. Wir werden die alten Fensteröffnungen leider nicht verwenden können, aber Durchgänge gibt es später auf beiden Seiten als Fluchtwege. Sie führen durch den Turm nach draußen. Die Türen werden übrigens alle aufgearbeitet, nur die im Turm erhalten neue Beschläge (sogenannte Panikbeschläge, die man im Katastrophenfall leicht öffnen kann), alle anderen Türen werden unverändert wieder eingebaut. Natürlich restauriert! Mit den alten Schlössern. So sieht das Innenleben des Fußbodens aus. Ein engmaschiges Stahlgitter wurde verlegt, das dann mit flüssigem Beton gefüllt wird. Geglättet, in Waage gebracht – fertig.

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