Baukran aufgestellt

Am 27. Juli wurde der Baukran für die Montage der Fertigteile für den Anbau aufgestellt. Er war nicht ganz so groß wie die Bohrmaschine, aber immer noch mächtig gewaltig. Die Fahrer und Kranführer sind wirklich Könner! Sie zirkeln die großen LKWs beladen zentimetergenau in die engen Gassen und punktgenau in die richtigen Ecken. Das ist bewundernswert! Mancher schafft das nicht mal mit `nem PKW. Jetzt steht der Kran jedenfalls an der richtigen Stelle und wird ordentlich zu tun bekommen...

Ein Wort zu den sechs alten Eingangstüren, die aus Eiche und mehr als 250 Jahre alt sind. Klar, sie haben etwas gelitten. Die unteren Bereiche sind oftmals mit Brettern und auch mal mit Spanplatten geflickt, die Beschläge die schön und wertvoll geschmiedet sind, sind teilweise abgebrochen und verbogen und die alten handgeschmiedeten Schlösser sind in schlechtem Zustand. Nur eins von ihnen ist bis heute in Betrieb und tut brav seinen Dienst, muß aber dennoch repariert und aufgefrischt werden. Alles kein Problem, sagen die findigen Tischler und Schlosser, das kriegen wir alles wieder hin.

Die Türen an den Turmeingängen sind ja erheblich jünger, nur 130 Jahre alt. Und sie sind entsprechend besser erhalten und viel moderner. Die kommen dann im zweiten Teil der Reparatur dran. Die frühere Haupteingangstür im Turm führt später in die Aufenthaltsräume der Orchestermusiker, die beiden äußeren Türen sind die Fluchtwegs- und Rettungstüren für den Konzertsaal und die beiden hinter den Turmfundamenten versteckten Türen führen direkt zur Aussichtsterrasse, so daß man auch später wieder den Blick vom Kirchturm über die Stadt genießen kann, ohne daß man den Konzertsaal betritt.

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