29. März

Die Ostseite des Daches ist fertig. Jetzt kommt die Südseite dran. Denn in Kürze muß das Gerüst fallen, damit die Abdichtung des Anbaus gegen die Kirche und die Eindeckung mit dem anthrazitfarbigen Zinkdach erfolgen kann. Dann ist das Dach des Anbaus fertig; isoliert und wasserdicht. Was dann kommt, sieht man von aussen garnicht so. Jetzt beginnen die Installateure mit dem Einbau der Toiletten im Untergeschoß, die Lüftungsbauer beginnen mit dem Verlegen der Kanäle. (gar nicht so einfach, die vielen Balken müssen alle umgangen werden!) Die Maler werden die gewölbte Decke anstreichen, die von den Zimmerleuten vorher nachgeschraubt und repariert wurde. Das wird ungefähr eine Woche dauern und dann wird das große Raumgerüst wieder abgebaut. Inzwischen sind die Innenwände weitgehend vorgeputzt, der Endputz folgt dann ohne Verzug. Das muß ja innen alles ordentlich koordiniert werden.

Die Ostempore zum Beispiel hatte viele Schäden, also arbeiteten die Zimmerleute daran  da konnten die Putzer aber nicht putzen... Man muß den Bauleiter Michael Weber wirklich loben, der das alles organisiert. Auf der Orgelempore sieht man den Fortschritt: die Brüstung wurde wieder montiert, die Schnitzereien und die alten Säulen, auch der kleine Balkon für den Organisten wird wieder drangebaut. Als nächstes folgen die Treppenaufgänge zur Orgel. Und die Seitentürme!

Sie hatten ja eigentlich keine wirkliche Funktion, führten in die 1. Etage und von da ging’s nicht weiter. Jetzt kann man von beiden Seitentürmen auf die Chorempore und auf die Orgelempore gehen und auch auf den Hauptturm und in die Solistengarderobe, die im Turm untergebracht ist. Die Garderobe für den Chor liegt jetzt sehr geräumig unter der Orgel. Der Platz reicht für 100 Chorsänger.
Und damit wir nicht in Verzug geraten, fangen die Zimmerleute mit der Schwammbekämpfung hinter dem Altar an.

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